1.1 Stress verstehen
Bevor du loslegst ...
Die verschiedenen Übungen von Lektion 1.1 kannst du dir entweder einzeln im Laufe der Lektion herunterladen oder gebündelt direkt hier am Anfang.
Was ist Stress?
Achtsame Selbstreflexion
Musik: Anitek (Lizenz: CC-BY)
Was wenn dir das Beobachten ohne Bewerten schwerfällt? Das ist ganz normal. Unsere Köpfe sind aufs Urteilen trainiert. Doch wie bei jeder Fähigkeit gilt: Mit Übung wird es leichter und irgendwann ganz selbstverständlich. Das Beobachten ohne Bewerten ist keine Technik, die man perfekt beherrschen muss, sondern vielmehr eine Haltung, die sich mit der Zeit entwickeln darf.
Was bedeutet Stress für dich?
Finde es heraus – hier in Übung 1.
Wie entsteht Stress?
Großartig! Du hast schon ein Viertel von Lektion 1.1 geschafft.
Was löst bei dir Stressreaktionen aus?
Musik: Anitek (Lizenz: CC-BY)
Was sind deine persönlichen Stressoren?
Finde es heraus – hier in Übung 2.
Innere Stressoren
Nicht jeder Stress kommt von außen. Neben den sogenannten äußeren Stressoren, mit denen du dich in der letzten Übung beschäftigt hast, gibt es auch die inneren Stressoren, die wir uns jetzt einmal näher anschauen. Innere Stressoren sind deine ganz persönlichen Auslöser – tief verwurzelt in deiner Biografie. Unsere Erziehung, Erfahrungen und Werte prägen nämlich stark, was wir als stressig empfinden und wie wir damit umgehen. Ob es hohe Ansprüche an dich selbst sind, das Ignorieren deiner eigenen Grenzen oder der Druck, alles „richtig“ zu machen – all das kann innerlich ordentlich für Spannung sorgen. Auch unerfüllte Wünsche, Träume oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen, gehören dazu.
Wir schauen jetzt einmal genauer auf deine inneren Antreiber, die unbewussten Glaubensätze, die uns oft antreiben, aber manchmal auch ausbremsen. Klingt paradox? Wart’s ab.
Manchmal tragen wir selbst mit unseren Gedanken erheblich zu unserem Stressempfinden bei. Wir denken etwas wie: „Ich muss alles im Griff haben“, oder: „Ich darf keine Fehler machen.“
Oder wir haben Aussagen aus unserer Kindheit und Jugend verinnerlicht: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, oder: „Das kannst du bestimmt besser, wenn du dich mehr bemühst. Ohne Fleiß kein Preis.“
Kommt dir das bekannt vor? Dann wird’s spannend: Finde heraus, welche inneren Antreiber bei dir für Stress sorgen. Mach mit und entdecke, wie du dir selbst (unbewusst) Stress machst. Im Modul 1.2. erfährst du dann, was du dagegen tun kannst.
Erkunde Deine persönlichen Stressreaktionen
Du hast dich schon besser kennengelernt und etwas darüber gelernt, was Stress für dich bedeutet und was ihn auslösen kann. Schauen wir uns jetzt mal an, was bei dir passiert, wenn du nicht in deinem Zen bist.
Was sind deine häufigsten Stressreaktionen?
Reflektiere: Welche deiner Stressreaktionen (Fight, Flight oder Freeze) zeigt sich am häufigsten? Zieh die Beispielsituationen per Drag & Drop in die passende Spalte – ganz spontan, ohne richtig oder falsch. Am Ende zählst du nach, wo die meisten Situationen gelandet sind, und bekommst so ein Bild deiner typischen Reaktion. Denk dran: Das ist nur eine Momentaufnahme und kann sich je nach Situation oder Lebensphase ändern.
Woran erkennt man Stressreaktionen?
Musik: Anitek (Lizenz: CC-BY)
Wie zeigen sich Stressreaktionen langfristig?
Langfristiger Stress wirkt wie ein Dauerfeuer auf Körper und Kopf – manchmal merken wir’s gar nicht sofort. Aber mit der Zeit schleichen sich Veränderungen ein: wie wir denken, fühlen, handeln – und wie unser Körper reagiert. Deine Challenge: Ordne die Stressreaktionen den richtigen Kategorien zu – körperlich, mental oder Verhalten -, indem du sie in die entsprechenden Felder ziehst. So erhältst du einen strukturierten Überblick.
Finde raus, wie sich langfristiger Stress bei dir zeigen kann! Ready? Dann los…
Musik: Anitek (Lizenz: CC-BY)
Was passiert bei Dauerstress?
Einflussfaktoren von Dauerstress
Welche Folgen kann dauerhafter Stress haben?
Musik: Anitek (Lizenz: CC-BY)
Welche Folgen hat länger andauernder Stress bei mir?
Finde es heraus – hier in Übung 3.
Dein persönliches Stresstagebuch
… findest du hier in Übung 4.
Was erwartet dich als nächstes?
Musik: Anitek (Lizenz: CC-BY)